Die Intention


Die Grundlage

Viele politische Themen der Stadt haben die Interessen unserer Mitglieder berührt und uns als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu politischem Handeln aufgefordert. In der Zeit der schwarz-gelben Landesregierung unter Herrn Rüttgers, war es beispielsweise das Bündnis “Wuppertal wehrt sich”, in dem wir Bündnispartner gesucht haben, um unsere Ziele und Inhalte wahrnehmbar zu machen und durchzusetzen.

In den vergangenen Jahren hat sich ver.di in Politik und Gesellschaft mit Themen, Inhalten und Positionen eingebracht. Nicht immer erfolgreich. Oftmals war es die Kommunalpolitik, die unsere Positionen weder zur Kenntnis genommen hat, noch ernsthaft bei der Willensbildung berücksichtigt hat. Folge war beispielsweise ein massiver Personalabbau bei der Stadtverwaltung im Volumen von 18 Millionen Euro und der Abbau hunderter Arbeitsplätze.

Die Zielsetzung

Unsere Kritik richtet sich an die politisch Verantwortlichen von CDU und SPD in der bisherigen “großen Kooperation”. Wir wollen eine transparente, auf Kommunikation basierende und um Interessenausgleich bemühte Kommunalpolitik. Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 hat der Stadt ein Ergebnis gebracht, dass mehrere politische Konstellationen zur Bildung einer Ratsmehrheit möglich macht. ver.di bringt sich mit der Kampagne “change4wuppertal” (übersetzt Wechsel für Wuppertal) aktiv in den Prozess zur Bildung neuer politischer Mehrheiten im Rat ein. Als Einheitsgewerkschaft ergreifen wir dabei nicht Partei für eine einzelne Konstellation. Wir machen aber deutlich:

Eine politische Kultur in der Art und Prägung der vergangenen Jahre lehnen wir ab!

Wir laden alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler ein, in diesem Sinne ihre Meinung kund zu tun und auch im Rahmen unserer Kampagne zu veröffentlichen und sich so direkt an die Politik wenden zu können.

(Grundlage der Kampagne ist eine politische Entschließung des Präsidiums des ver.di Bezirksvorstands. Diese ist hier abrufbar.)